Junge Frau adoptierte ihren Bruder, weil ihre Eltern drogensüchtig waren
„Ich werde diese Person sein“
Hannah Robinson war erst 19 Jahre alt und mitten im Studium, als ihre Familie einen Sohn namens T.J. bekam. Doch die familiären Umstände waren alles andere als ideal: Ihr Vater kämpfte mit Obdachlosigkeit und Sucht, T.J.s Mutter war ebenfalls süchtig. Der kleine Junge kam direkt nach der Geburt in eine Pflegefamilie, wie Live Action berichtet.
Doch für Hannah war schnell klar, dass sie für ihren Bruder da sein würde.
„Ich habe nie an etwas anderes gedacht“, betonte sie in einem Interview. „Er braucht jemanden, und ich werde diese Person sein.“
Obwohl sie und ihr Freund Drew Munn damals noch studierten, war die Entscheidung klar: Sie wollten T.J. ein Zuhause geben.
„Hannahs Überzeugung hat mich mitgerissen“, erinnert sich Munn, heute Ingenieuroffizier bei den kanadischen Streitkräften.
Nach langem Warten, Besuchen und intensiver Betreuung konnte T.J. schließlich bei Hannah und Drew einziehen. Ein Jahr später, bei der Hochzeit des Paares, trug T.J. stolz einen passenden Smoking und bekam sogar einen eigenen Ring.
„Für ihn war es wie seine eigene Hochzeit“, sagt Robinson. „Jedes Mal, wenn er uns Mama oder Papa nennt, ist das ein ganz besonderes Gefühl.“
Heute teilt Robinson ihre Familiengeschichte auf Instagram, und T.J. freut sich schon auf seinen „Baby-Bruder“, denn Hannah und Drew erwarten im Oktober Nachwuchs.
Mehr zu diesem Thema
-
Das schönste WM-Glück: Jérémy Doku reist für die Geburt seines Sohnes ab!
„Einer der größten Segen, die Gott mir je geschenkt hat“
Weiterlesen about Das schönste WM-Glück: Jérémy Doku reist für die Geburt seines Sohnes ab!
-
Para-Athletin Briseis Brittain (18) startet in Glasgow auf internationaler Bühne
„Das war mein Traum, seit ich klein war.“
Weiterlesen about Para-Athletin Briseis Brittain (18) startet in Glasgow auf internationaler Bühne
-
Fahrrad-Missionare sammeln 2,48 Millionen Dollar für Schwangerschaftsberatung
„Biking for Babies“
Weiterlesen about Fahrrad-Missionare sammeln 2,48 Millionen Dollar für Schwangerschaftsberatung
Hinterlassen Sie Ihre Meinung
Kommentare
Bisher keine Kommentare