US-Bischöfe unterstützen Abtreibungsverbot nach der 15. Woche
Pro-Life-Gesetzesentwurf des US-Senats
USA/Washington. Die katholischen Bischöfe der Vereinigten Staaten haben einen Plan des US-Senats gutgeheißen, der Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche auf Bundesebene verbieten soll. Die Bischöfe bezeichneten ihn als „positiven Schritt zum Schutz des Rechts auf Leben der ungeborenen Kinder“, berichtet das katholische Medienportal „Catholic News Agency“ (CNA).
Der Gesetzesentwurf mit dem Titel „Protecting Pain-Capable Unborn Children from Late-Term Abortions Act“ („Gesetz zum Schutz schmerzfähiger, ungeborener Kinder vor Spätabtreibungen“) würde auf Bundesebene einen Mindestschutz für ungeborene Babys ab der 15. Schwangerschaftswoche bieten. Der von dem republikanischen Senator Lindsey Graham eingebrachte Gesetzesentwurf würde es den Bundesstaaten natürlich weiterhin ermöglichen, Abtreibung zu einem früheren Zeitpunkt der Schwangerschaft einzuschränken, jedoch nicht später als nach 15 Wochen.
Ein Abtreibungsverbot nach der 15. Wochen sei „ein Schritt zur Erfüllung des obersten Gebots, dass alle ungeborenen Kinder vom Moment der Empfängnis an geschützt und die Mütter unterstützt werden müssen", Sagte Michael Burbidge, Vorsitzender des Komitees für Pro-Life-Aktivitäten der Katholischen Bischofskonferenz der USA, in einem Brief an Graham.
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