Forschungsministerium will Embryonenschutz schleifen
Neues Positionspapier
BERLIN - Das Bundesforschungsministerium unter der Leitung von Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat in einem Diskussionspapier angeregt, die Forschung an Embryonen und embryonalen Stammzellen auszuweiten.
Das Dokument mit dem Titel „Offensive für Technologieoffenheit“ ist an die führenden Forschungseinrichtungen Deutschlands gerichtet.
Darin heißt es: „Die Forschung mit frühen humanen Embryonen und mit humanen embryonalen Stammzellen“ weise „international Erfolge“ auf.
Sie berge „große Chancen und Potenziale für die moderne Medizin“. Welche Erfolge, Chancen und Potenziale, das sein könnten, verrät es allerdings nicht, merkt Die Tagespost an.
Der Grund, warum Deutschland in der Forschung nicht mithalten könne, seien das Embryonenschutzgesetz und das Stammzellengesetz.
„Der inzwischen seit mehreren Jahrzehnten bestehende rechtliche Rahmen für die Forschung mit humanen Embryonen und mit humanen embryonalen Stammzellen in Deutschland bedarf deshalb dringend einer Überarbeitung.“
Wie das Onlinemagazin Corrigenda unlängst berichtet, wird bei der Entwicklung von Pharmazeutika vermehrt auf menschliche Stammzellen gesetzt.
Zuletzt hatte es aufgrund der Corona-Impfung Kritik daran gegeben.
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