Corrigenda deckt auf: Wie deutsche Steuermillionen in die Abtreibungslobby fließen

Planned Parenthood

16.01.2026

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Ein neuer Artikel von Corrigenda rückt einen bislang wenig beachteten Aspekt der deutschen Entwicklungspolitik in den Fokus: die umfangreiche finanzielle Unterstützung der International Planned Parenthood Federation (IPPF). Eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage zeigt, dass seit Jahren erhebliche Mittel aus dem Bundeshaushalt an die weltweit größte Abtreibungsorganisation fließen – obwohl offiziell bestritten wird, Projekte zu fördern, die ein „Recht auf Abtreibung“ propagieren.

Nach Angaben der Bundesregierung, auf die sich Corrigenda bezieht, erhielt die IPPF allein zwischen 2022 und 2025 rund 63 Millionen Euro aus deutschen Steuergeldern. Planned Parenthood  betrachtet Abtreibung als Teil sogenannter universeller Menschenrechte und arbeitet weltweit darauf hin, Gesetze und politische Rahmenbedingungen entsprechend zu beeinflussen. 

Wie tief diese Strukturen reichen, zeigt Corrigenda anhand der engen Vernetzung der IPPF mit nationalen Partnerorganisationen, Aktivistennetzwerken und politischen Akteuren – auch in Deutschland. Wer nachvollziehen möchte, wie deutsche Steuergelder in nationale und globale Abtreibungs- und Lobbystrukturen eingebunden sind, findet bei Corrigenda die zentralen Hintergründe.
 

Artikel lesen: Wie die Bundesregierung den globalen Abtreibungs-Komplex finanziert | Corrigenda

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