Koalitionspapier: Union und SPD wollen ungeborenes Leben schützen
Erste Erwähnung seit 25 Jahren
Zum ersten Mal seit 25 Jahren findet sich die Betonung des ungeborenen Lebens wieder in einem Koalitionspapier der Regierungsparteien, wie das Online-Magazin Corrigenda berichtet.
In den Ergebnissen der Arbeitsgruppe 7 (Familie, Senioren, Frauen, Jugend und Demokratie) einigten sich Union und SPD auf einen bemerkenswerten Satz: „Wir wollen Frauen, die ungewollt schwanger werden, in dieser sensiblen Lage umfassend unterstützen, um auch das ungeborene Leben bestmöglich zu schützen.“
Diese Formulierung unterscheidet sich jedoch diametral von der Position der Arbeitsgruppe 1 (Innen, Recht), in der die SPD forderte, dass Abtreibungen künftig „außerhalb des Strafrechts“ geregelt werden. Letzterer Passus in dem vorläufigen Papier ist rot markiert, zeigt also, dass nur die SPD darauf besteht.
Aus Unionskreisen heißt es, es werde „ kein Aufweichen von Paragraf 218 “ geben. CSU-Politiker wie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dorothee Bär haben sich klar gegen die Forderungen der SPD positioniert (1000plusNews berichtete).
In Deutschland werden jährlich mehr als 100.000 Abtreibungen nach geltender Rechtslage durchgeführt. Von 1996 bis 2023 wurden nach offiziellen Angaben 1.833.821 Kinder abgetrieben.
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Kommentare
Gi. L.
Ich glaube, das sind unsere Gebete! <3
Kann aber auch die Vernunft sein, denn wo soll es enden, wenn unsere Entwicklung so weitergeht?Das sehen nicht nur die Christen, das müssten auch die Soziologen und Volkswirtschaftler sehen.