Kommissions-Urteil in den Niederlanden: Erster Fall von Kleinkind-Euthanasie schürt massive ethische Ängste

Niederlande

24.09.2026

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Euthanasie an Kleinkindern: Europa ist entsetzt und warnt vor einer Kultur, in der über den Wert schwerstkranker Kinder im Krankenhausbett entschieden wird. (Symbolbild)“ Copyright by IMAGO / teutopress IMAGO / teutopress

Ein offizieller niederländischer Prüfungsausschuss hat im September 2026 die erste aktive Lebensbeendigung eines Kleinkindes unter 12 Jahren nachträglich gebilligt und als rechtmäßig eingestuft, wie NL-News berichtet.

Das knapp zwei Jahre alte Kind, das unter schweren neurologischen Beeinträchtigungen und Epilepsie litt, wurde bereits Ende 2025 von einem Arzt getötet. Während die staatliche Kommission behauptet, der Mediziner habe mit der gesetzlich geforderten „Sorgfalt“ gehandelt, löst diese Entscheidung weltweit tiefes Entsetzen aus. Es droht eine staatliche Freigabe, ein moralischer Dammbruch, der den inhärenten Wert menschlichen Lebens direkt vom Gesundheitszustand abhängig macht.

Die Rechtfertigung dieser Tötung basiert auf einer Gesetzesausweitung aus dem Jahr 2024, die Euthanasie an Kindern zwischen 1 und 12 Jahren unter vagen Kriterien wie „aussichtslosem Leiden“ legalisierte. Wie unabhängige Berichte und kritische Social-Media-Analysen aufzeigen, gab es unter den konsultierten Medizinern erhebliche Zweifel. Die ersten für eine Zweitmeinung herangezogenen Ärzte stellten fest, dass das Kind keineswegs kontinuierlich unerträglich litt, und schlugen konkrete palliative und pharmakologische Alternativen vor, um die Anfälle zu lindern. 

Erst nachdem die Eltern diese Lebensschutz-Optionen ablehnten, wurde ein dritter Arzt gesucht, der schließlich bereit war, das Leben des Kindes aktiv zu beenden – ein Vorgehen, das ganz Europa erschüttert.

Pastor Riemenschneider äußert sich dazu in einem Reel auf Instagram: „Jeder Mensch ist von Gott gemacht, im Bilde Gottes, von ihm gewoben im Mutterleib. Das ist es, was Menschsein ausmacht. Darum hat jeder Mensch Würde. Und darum darf kein Mensch, auch kein behinderter Mensch, einfach getötet werden.“

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