USA: Sterbehilfe im Staat New York nun legal

„Dieses Gesetz hat nichts mit Würde zu tun“

06.08.2026

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Freiheitsstatue vor der New Yorker Skyline: Die Vorstellung selbstbestimmter Freiheit gilt unter anderem als Legitimation des neuen Gesetzes zur Suizidbeihilfe. Copyright by IMAGO / UPI Photo IMAGO / UPI Photo

Seit dem 5. August darf im US-Bundesstaat New York assistierter Suizid praktiziert werden, wie LifeNews berichtet. Damit ist New York der dreizehnte US-Bundesstaat, der den erschütternden Schritt zur Legalisierung der Suizidbeihilfe gegangen ist. Das Gesetz wurde bereits 2025 vom Parlament verabschiedet und am 6. Februar 2026 von Gouverneurin Kathy Hochul unterzeichnet. Diese Entwicklung bedroht nun massiv die Würde des Menschen in New York, ist jedoch leider kein Einzelfall.

Auch Kanada weitet Sterbehilfe schrittweise aus

Betrachtet man Länder wie Kanada, die Niederlande oder Belgien, zeigt sich, dass Regelungen zur Sterbehilfe nach ihrer Einführung zudem mehrfach ausgeweitet wurden. In Kanada soll beispielsweise nach Angaben des Justizministeriums die medizinische Hilfe beim Sterben ab dem 17. März 2027 grundsätzlich auch Menschen offenstehen, die ausschließlich an einer psychischen Erkrankung leiden.
 

„Das sogenannte Recht zu sterben wird zur Pflicht zu sterben, wenn Versicherungen erkennen, dass der Tod billiger ist als eine Behandlung, oder wenn ein überforderter pflegender Angehöriger keinen anderen Ausweg sieht.“
 

So formuliert es Gerard Kassar, Vorsitzender der Konservativen Partei des Staates New York, die das neue Gesetz ablehnte. In einem weiteren LifeNews-Artikel bezeichnete Kassar es als „gefährlich“ und „würdelos“. Der Druck auf die Schwächsten der Gesellschaft sei nicht hypothetisch. Wahre Nächstenliebe bedeute dagegen Anwesenheit, Palliativversorgung und Hospizbetreuung – nicht ein tödliches Rezept und einen überstürzten Abschied.

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