USA: Bischöfe warnen vor Abtreibungspillen

1,12 Millionen Abtreibungen im Jahr 2025

03.08.2026

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Bischof Daniel Thomas aus Toledo Copyright by IMAGO / ZUMA Press Wire IMAGO / ZUMA Press Wire

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in den USA ist zwischen 2020 und 2025 um erschreckende 21 Prozent gestiegen. Das zeigen die Daten des Guttmacher-Instituts. Zu dieser Entwicklung trägt unter anderem der leichtere Zugang zu Abtreibungspillen über Onlineangebote und telemedizinische Verschreibungen bei. Laut katholisch.de werden schätzungsweise sechs von zehn Schwangerschaftsabbrüchen medikamentös durchgeführt.

„Jede Abtreibung bedeutet den Tod eines Kindes und eine Schädigung der Mutter.“

Angesichts von rund 1,12 Millionen Schwangerschaftsabbrüchen allein im Jahr 2025 äußerte sich die US-amerikanische Bischofskonferenz besorgt und sieht großen Handlungsbedarf. Erzbischof Paul Coakley aus Oklahoma City und Bischof Daniel Thomas aus Toledo erklärten kürzlich gemeinsam: 

„Jede Abtreibung bedeutet den Tod eines Kindes und eine Schädigung der Mutter. Da Abtreibungspillen nun leichter zugänglich sind, steigt die Abbruchrate auf tragische Weise an, verbunden mit erhöhten Gesundheitsrisiken.“

Von Mitte August bis Ende Oktober will die US-Bischofskonferenz das Thema gezielt öffentlich behandeln. Ihr ausdrückliches Ziel ist es, die Verbreitung von Abtreibungspillen einzudämmen. Dafür bittet sie die Gläubigen um Gebet und aktive Unterstützung.

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