Feministin übt scharfe Kritik an legaler Spätabtreibung in Massachusetts
„Eine wirklich fortschrittliche und feministische Gesellschaft huldigt der Mutterschaft“
Am 10. August unterzeichnete die demokratische Gouverneurin Maura Healey für den US-Bundesstaat Massachusetts ein Gesetz mit weitreichenden Folgen: Eine feste zeitliche Obergrenze für Abtreibungen gibt es damit nicht mehr – nach ärztlicher Beurteilung sind sie nun bis kurz vor der Geburt möglich.
Kritik kommt von konservativen Lebensschützern, aber auch von Feministinnen wie Regula Stämpfli, Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Für sie ist das neue Gesetz „der Triumph der biopolitischen Logik, den Menschen zur ökonomischen Verfügungsmasse zu erklären“. Corrigenda berichtet.
Stämpfli ist Feministin, progressiv und pro-life. Warum?
„Ich stehe in einer langen Tradition von Frauen, die sich weigern, Schwangerschaft, Mutterschaft und Kinder den Mächtigen zu überlassen. Früher waren dies die Adeligen, heute ist es eine neue technokratische Elite und eine Gesundheitsindustrie, deren Optimierungszwang in vielen Fällen zu einem regelrechten Totenkult mutiert ist. Eine wirklich fortschrittliche und feministische Gesellschaft huldigt der Mutterschaft und behandelt sie nicht als Optimierungs- und Störfall.“
Den vollständigen Artikel finden Sie auf corrigenda.online.
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