Wendys mutiges Ja zum Leben
Schwanger mit 16
Mit 16 schwanger, ohne festen Wohnsitz und von vielen zur Abtreibung gedrängt – Wendys Leben nahm früh eine dramatische Wendung. Wie die Initiative BOTH LIFES MATTER berichtet, war sie zuvor behütet in einer liebevollen Familie aufgewachsen. Doch dann starben ihr Vater und zwei Großeltern, und Wendy wurde schwer krank. Mit 15 lernte sie ihren Freund Marcus kennen, mit 16 wurde sie schwanger. Als ihr Arbeitgeber davon erfuhr, entließ er Wendy sofort. Auch ihre Großmutter teilte ihr mit, dass sie ab sofort nicht mehr bei ihr wohnen könne. Aufgrund mehrerer schwieriger Umstände war es Wendy nicht möglich, bei ihrer Mutter einzuziehen, und sie zog mit ihrem Freund Marcus in ein Wohnungslosenheim.
Viele Familienmitglieder ermutigten sie zu einer Abtreibung, doch sie entschieden sich für das Kind. Wendy erklärt, sie empfinde ihren Verwandten gegenüber keinen Ärger, sondern vielmehr Liebe und auch Verständnis.
Aus Mut wurde Segen
Die Anfangsjahre waren hart und verlangten Wendy und Marcus viel ab – doch sie würden nichts davon rückgängig machen. Mit 20 bekamen sie ein zweites Kind und konnten sich ihr erstes eigenes Haus leisten. Auch der christliche Glaube spielt für Wendy und Marcus eine zentrale Rolle. Doch das war laut Wendy nicht immer so: „Damals (mit 16) verstand ich nicht, dass jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist, von seinen Händen geformt und mit einem Zweck versehen, den er bestimmt hat.“
Umso dankbarer ist sie nun für die Entscheidung, die sie mit Marcus in jungen Jahren getroffen hat. Denn heute, fast 30 Jahre später, ist ihr Sohn ein erfolgreicher Mann – und sie kann sich ihr Leben ohne ihn nicht vorstellen.
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