Die fünf 1000plusNEWS des Monats August

Fünf Nachrichten für das Leben

14.08.2026

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Zum Wochenende möchten wir Ihnen fünf 1000plusNEWS senden, die Sie mit unserer Vorlesefunktion auch bequem anhören können.

Weltmeister Lamine Yamal: Die unglaubliche Geschichte hinter seinem Erfolg

 

Der 19-järige Lamine Yamal wurde gestern mit der spanischen Nationalmannschaft Weltmeister. Was viele nicht wissen: Als Lamine Yamal geboren wurde, war seine Mutter gerade einmal 16 Jahre alt.

Seine jungen Eltern lebten in finanzieller Not. Seine Mutter arbeitete bei McDonald’s, während sein Vater auf der Straße nach Gegenständen suchte, die er verkaufen konnte, um Essen für die Familie zu kaufen. Manchmal reichte das Geld nicht einmal für die Miete.

Es waren Lebensumstände, in denen Zukunftsperspektiven kaum sichtbar schienen. Und doch war da ein Kind, dessen sportliche Leistungen eines Tages Millionen Menschen begeistern sollten. Zwei Freunde der Familie namens Lamine und Yamal nahmen die jungen Eltern in dieser schwierigen Zeit bei sich auf. Aus Dankbarkeit gaben sie ihrem neugeborenen Sohn die Namen der beiden: Lamine Yamal.

Das Fußballtalent, das niemand aufhalten konnte 

Yamal wuchs in Rocafonda auf, einem einfachen Stadtviertel der katalanischen Stadt Mataró. Die Wohnung seiner Familie war so klein, dass Küche und Schlafzimmer einen einzigen Raum bildeten.

Schon früh zeigte sich seine große Begabung für den Fußball. Doch seine Familie konnte sich die Mitgliedschaft in einem Verein zunächst nicht leisten. Als der Verantwortliche des Vereins La Torreta sein Talent erkannte, durfte Lamine kostenlos trainieren und spielen. Diese eine Chance veränderte sein Leben.

Mit sieben Jahren wechselte er in die berühmte Nachwuchsakademie des FC Barcelona. Mit nur 15 Jahren debütierte Lamine Yamal für die Profimannschaft des FC Barcelona und wurde damit zum jüngsten Ligaspieler in der Geschichte des Vereins. Wenige Monate später feierte er bereits die spanische Meisterschaft. Bei der Europameisterschaft 2024 trug er im Alter von nur 16 Jahren entscheidend zum Titelgewinn der spanischen Nationalmannschaft bei.

„Meine Mutter ist meine Königin“

Als Yamal bei der diesjährigen Weltmeisterschaft auf den großen Druck angesprochen wurde, erinnerte er an die Lebensleistung seiner Eltern:

„Druck? Meine Mutter bekam mich mit 16 Jahren. Mein Vater sammelte auf der Straße Dinge, die er verkaufen konnte, damit wir etwas zu essen hatten. Das ist echter Druck. Ich dagegen muss nur Fußball spielen.“

Im Podcast „Resonancia de Corazón“ sprach Lamine Yamal voller Dankbarkeit über seine Kindheit und die besondere Beziehung zu seiner Mutter:

„Wegen ihrer Arbeit konnte sie nicht immer viel Zeit mit mir verbringen. Aber wenn ich abends nach Hause kam, hatte sie mir immer etwas zu essen gekocht. Später habe ich ihr ein Haus gekauft, das sie selbst aussuchen durfte. Sie ist meine Königin. Sie hat alles verdient und ist der wichtigste Mensch in meinem Leben.“

Diese Worte zeigen, dass Lamine Yamal seine Herkunft nicht vergessen hat und die Liebe, die Opfer und die Entbehrungen seiner Familie bis heute zutiefst wertschätzt.

Hinter den Titeln und dem weltweiten Ruhm steht damit die Geschichte einer jungen Mutter, die trotz schwieriger Umstände Verantwortung übernahm und für ihren Sohn kämpfte. Sie konnte damals nicht wissen, welchen Weg ihr Kind einmal gehen würde. Aber sie sagte Ja zu ihm. Sie sorgte für ihn und arbeitete für ihn.

Eine besondere Begebenheit aus Yamals früher Kindheit wirkt heute beinahe symbolisch. Im Jahr 2007 nahm der damals 20-jährige Lionel Messi an einem Fototermin des FC Barcelona für einen Wohltätigkeitskalender teil. Dabei wurde ihm zufällig ein wenige Monate altes Baby namens Lamine Yamal zugeteilt. Auf den Bildern ist zu sehen, wie Messi dabei hilft, den kleinen Lamine Yamal in einer blauen Plastikwanne zu baden. Am 19. Juli 2026 standen sich Messi und Lamine Yamal schließlich im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft gegenüber.

Jedes Leben trägt eine Zukunft in sich 

Die Geschichte von Lamine Yamal ist kein Beweis dafür, dass jedes Kind ein weltberühmter Fußballspieler werden muss, denn der Wert eines Menschen hängt niemals von Berühmtheit oder außergewöhnlichen Leistungen ab. Doch seine Geschichte macht etwas Grundsätzliches sichtbar: Schwierige Lebensumstände sagen nichts über den Wert eines Kindes aus.

Denn jedes Kind ist bereits wertvoll, bevor es etwas leisten kann. Jedes Kind verdient eine Chance – und jede schwangere Frau und Mutter verdient Hilfe, Begleitung und Unterstützung. Niemand weiß, welche Geschichte ein neu begonnenes Leben eines Tages erzählen wird.
 


Südkorea verbietet Versand von Abtreibungspillen

 

LifeNews berichtet über den Umgang Südkoreas mit dem Versand von Abtreibungspillen, der über die Website der kanadischen Organisation „Women on Web“ vermittelt wurde.

Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz

Im Oktober 2024 ordnete die südkoreanische Medienaufsichtsbehörde an, den Zugriff auf die Website zu sperren. Im Februar 2025 forderte sie zudem den zuständigen Registrar auf, die Internetdomain zu kündigen. Daraufhin reichte Women on Web im Mai 2025 eine Verwaltungsklage gegen die Maßnahmen ein.

Das Verwaltungsgericht in Seoul wies die Klage im Juni 2026 ab. Die versandten Präparate seien in Südkorea weder regulär eingeführt noch zur Anwendung zugelassen worden. Zudem spielten formale Verfahrensgründe eine Rolle. Am 30. Juni legte Women on Web Berufung gegen die Entscheidung ein.

So steht Südkorea zu Abtreibungen

In Südkorea gibt es derzeit keine klare gesetzliche Fristenregelung. Seit 2021 sind Schwangerschaftsabbrüche weitgehend entkriminalisiert. Mifepriston ist in dem Land jedoch nicht regulär zugelassen.

 

Para-Athletin Briseis Brittain (18) startet in Glasgow auf internationaler Bühne

 

Die kleine Briseis Brittain lief bereits in ihrem Heimatland Australien auf den unbefestigten Pisten von Ramingining im abgelegenen Arnhem Land. „Spaßig und frei“ habe sich das laut ABC News für sie angefühlt.

Nach ihrem erfolgreichen Debüt bei den Para-Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2025 in Neu-Delhi folgen nun die Commonwealth Games in Glasgow, die heute, am 23. Juli, beginnen. Bis zum 2. August 2026 werden dort rund 3.000 Para-Athleten wie Briseis Brittain in verschiedenen Disziplinen aus 74 Staaten und Territorien des Commonwealth gegeneinander antreten. Die 18-Jährige gehört zur indigenen Bevölkerung Australiens. Australian Athletics berichtet, sie trainiere ihren Körper in der Natur, indem sie Wildschweine und Magpie-Gänse jage.

Briseis: Neue Hoffnung des australischen Para-Sports

Außerdem wurde Briseis mit Zerebralparese geboren. Diese Behinderung beeinträchtigt ihre Bewegung und Koordination, hindert sie jedoch nicht daran, im internationalen Leistungssport anzutreten. In Neu-Delhi lief sie über 200 Meter ihre persönliche Bestzeit von 27,51 Sekunden. Damit ist sie eine vielversprechende Athletin der Zukunft. Briseis’ Geschichte zeigt, wie wertvoll es ist, Potenziale zu erkennen und zu fördern – unabhängig von angeborenen Behinderungen.

 

Das schönste WM-Glück: Jérémy Doku reist für die Geburt seines Sohnes ab!

 Während der Weltmeisterschaft bekamen der belgische Fußballstar Jérémy Doku und seine Frau Shireen ihren ersten Sohn. Um bei der Geburt dabei zu sein, reiste der Spieler aus den USA nach London und erlebte dort am 22. Juni die Geburt von Praise mit. Eine Entscheidung, die zunächst nicht von allen gutgeheißen wurde, wie Live Action berichtet.

„Ein Baby ist dein ganzes Leben, eine Weltmeisterschaft ist vorbei, wenn sie vorbei ist.“

France Pierron, Moderatorin des Senders L’Équipe, bezeichnete eine Geburt als „ekelhaften Moment“, bei dem ein Vater ohnehin nutzlos sei. Die Weltmeisterschaft sei von größerer Bedeutung, denn viele Fußballspieler träumten davon, dabei sein zu können. Doch ihre Kritik stieß auf großen medialen Widerstand. Der ehemalige Boxer und Olympiasieger Brahim Asloum konterte:
 

„Ein Baby ist dein ganzes Leben, eine Weltmeisterschaft ist vorbei, wenn sie vorbei ist.“
 

Und das sah Doku offensichtlich auch so. In den sozialen Medien schrieb er:
 

Vielen Dank an alle für die Liebe, die Gebete und die lieben Nachrichten der letzten Tage.

Shireen und Praise geht es wunderbar, und mein Herz ist voller Dankbarkeit. Die Geburt meines Sohnes ist einer der größten Segen, die Gott mir je geschenkt hat.

Danke an das Team für die Unterstützung. Jetzt geht es wieder ans Fußballspielen, um mein Land auf der größten Bühne zu vertreten.

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben.“
Jakobus 1,17
 

Bei seiner Rückkehr zur Mannschaft in Seattle wurde Jérémy Doku als frischgebackener Vater von seinen Mitspielern bestärkt und gefeiert.
 


Millie Bobby Brown (22) über die Adoption ihrer Tochter
 

Millie Bobby Brown, weltbekannt aus der Serie Stranger Things, wollte schon früh jung Mutter werden. Im Podcast SmartLess erklärte sie, dass sie sich dabei an ihrer eigenen Mutter orientiert habe, die ebenfalls früh eine Familie gegründet hatte. Gemeinsam mit Jake Bongiovi, den sie im Mai 2024 heiratete, wünsche sie sich eine große Familie. Ob ihre Kinder adoptiert oder leiblich seien, mache für sie keinen Unterschied.

Der Moment, in dem der Anruf kam und sie und Jake erfuhren, dass sie Eltern werden würden, sei unvergesslich gewesen, erzählte sie vor Kurzem in Jay Shettys Podcast On Purpose. Dort sprach sie über ihre Adoptionserfahrung und das Leben als junge Mutter.

Besonders tiefgehend und wertvoll sei für sie die Liebe, die sie für ihre Tochter empfinde, sowie das Gefühl, dass sie zusammengehörten.


„Es gibt zwei Wege, ein Kind zu bekommen: einen durch den Bauch und einen durch das Herz.“

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