Die fünf 1000plusNEWS des Monats Juni

Fünf Nachrichten für das Leben

19.06.2026

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Zum Wochenende möchten wir Ihnen fünf 1000plusNEWS senden, die Sie mit unserer neuen Vorlesefunktion auch bequem anhören können.

Model Natalia Vodianova erwartet mit 44 ihr sechstes Kind
 

Supermodel Natalia Vodianova ist 44 Jahre alt und erwartet ihr sechstes Kind, wie People berichtet. Auf dem Cover der französischen Vogue machte Natalia Vodianova die freudige Nachricht bekannt: mit sichtbarem Babybauch in einem kurzen Kleid.

In den sozialen Medien teilte Vodianova das Cover und zeigte sich zutiefst berührt von ihrem späten Babyglück. Auf Instagram erklärte sie, wie unendlich dankbar sie für die Chance sei, noch einmal Mutter werden zu dürfen. Die Nachricht löste weltweit eine Welle von Glückwünschen von Fans, Kolleginnen und Designern aus.

Leo XIV. betont in seiner Antrittsenzyklika das Recht auf Leben


Am 25. Mai 2026 veröffentlichte Papst Leo XIV. seine Antrittsenzyklika mit dem Titel „Magnifica Humanitas: Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“. Der Papst bekräftigt darin, dass das Leben von Gott gewollt und geheiligt ist. In einem neuen Beitrag fasst LifeSiteNews die fünf Kapitel der Enzyklika und die Schwerpunkte des Papstes zusammen.

Kapitel 2: Das Grundrecht auf Leben

Im zweiten Kapitel beschäftigt sich Papst Leo mit den Grundlagen und Prinzipien der Soziallehre der Kirche. Menschenrechte seien unverletzlich, so der Papst. Weiter heißt es wörtlich im Dokument auf der Website des Vatikans:

„Das erste dieser Menschenrechte ist das Recht auf Leben, von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende, ohne das es unmöglich ist, irgendein anderes Recht auszuüben. Wenn dieses grundlegende Recht verweigert wird, wie es bei der Abtreibung, bei der Tötung Unschuldiger und bei der Euthanasie geschieht, stehen wir vor Entscheidungen, die die Kirche als schwerwiegend unerlaubt beurteilt.“

Grünes Licht für Pro-Life Heidelberg – Gericht bestätigt Anerkennungsrecht


Das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschied, dass Universitäten studentische Hochschulgruppen nicht aufgrund inhaltlicher Positionen ausschließen dürfen, wie ADF International und IDEA berichten. Obwohl die Klage der Hochschulgruppe Pro-Life Heidelberg wegen formaler Mängel abgewiesen wurde, stellte das Gericht fest, dass der Gruppe nach Erfüllung dieser Formalität ein Anspruch auf Registrierung zusteht, was die Vielfalt an Hochschulen stärkt.

Die Verfasste Studierendenschaft Heidelberg hatte die Anerkennung mit dem Argument verweigert, die Gruppe verfolge unzulässige allgemeinpolitische Ziele. Das Gericht wies dies zurück und betonte, dass die Beschäftigung mit solchen Themen die politische Willensbildung fördert und inhaltliche Ablehnung keinen Ausschluss rechtfertigt.

Ein Ausschluss ist nur zulässig, wenn eine Gruppierung die freiheitlich-demokratische Grundordnung bekämpft, was nur vom Verfassungsschutz oder Strafverfolgungsbehörden festgestellt werden kann. Der „Unvereinbarkeitsbeschluss“ gegen Lebensrechtsgruppen wurde als verfassungswidrig und unwirksam eingestuft.

Kleiner Kämpfer: Sebastian kam nach 22 Wochen zur Welt


Am Muttertagswochenende vor einem Jahr erfuhr Vivian Hernandez von ihrer Schwangerschaft. Doch bereits in der 18. Schwangerschaftswoche platzte bei ihr die Fruchtblase. Im Krankenhaus bekam sie eine düstere Prognose: Ihr Baby habe nur eine Überlebenschance von drei Prozent. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst die Schwangerschaft bis zur Entbindung fortführen könne, liege bei nur drei Prozent.

„Er war so groß wie meine Hand“

Live Action berichtet, dass der kleine Sebastian im September 2025 geboren wurde — nach 22 Wochen und einem Tag Schwangerschaft. „Er war so groß wie meine Hand“, erinnert sich sein Vater in einem Interview mit KUSA-TV Denver. Damit begann für den kleinen Jungen ein langer Kampf ums Leben. Wochenlang wurde er auf der Neugeborenen-Intensivstation künstlich beatmet und medikamentös versorgt. Das Erstaunliche: mit Erfolg. Normalerweise werden Babys erst ab der 24. Schwangerschaftswoche für außerhalb des Mutterleibs lebensfähig gehalten.

„Sebastians Fall war bemerkenswert, da er vor dem errechneten Geburtstermin entlassen wurde, selbstständig essen konnte und nur gelegentlich Sauerstoff benötigte“, schreibt Live Action.

Seine Mutter sieht die Entwicklung ihres Sohnes im Licht des Glaubens: „Mein Glaube an Gott ist so groß, und ich habe ihn buchstäblich Gott übergeben und gesagt: Das ist Dein Wille, nicht meiner.“ Was für ein schönes Geschenk zum diesjährigen Muttertag: Mittlerweile wiegt Sebastian knapp 5,5 kg und entwickelt sich prächtig.

Tausende Menschen beim „March for Life“ in Kanada


Der kanadische „March for Life“ findet traditionell im Mai statt, um an den Monat im Jahr 1969 zu erinnern, in dem das Omnibusgesetz verabschiedet wurde, das Abtreibung in Kanada nicht mehr unter Strafte stellte, wie The Catholic World Report berichtet.

In diesem Jahr fiel der Marsch genau auf den Jahrestag der Abstimmung und stand unter dem Motto des Aufrufs Jesu: „Folge mir nach.“

Matthew Wojciechowski, Projektmanager bei der Campaign Life Coalition (CLC), die die jährliche Veranstaltung organisiert, sagte in seiner Ansprache: 

 

„Wir sind hier, um die Abgeordneten des Parlaments aufzufordern, gesetzlichen Schutz für alle Menschen vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu erlassen. Um das Parlament an vier einfache Worte zu erinnern: ‚Du sollst nicht töten.‘“

 

Verschiedene Redner, darunter Rebecca Kiessling, eine US-amerikanische Anwältin und Gründerin der Organisation Save the 1, gaben ermutigende Zeugnisse und betonten die Wichtigkeit, öffentlich für den Schutz ungeborener Kinder einzustehen.

Die Reden auf dem Parliament Hill und der Marsch durch Ottawa bildeten den Mittelpunkt von vier Veranstaltungstagen — von einer Kerzenlichtvigil am Vorabend, bei der gebetet und der durch Abtreibung verlorenen Babys gedacht wurde, über ein Bankett am Donnerstagabend bis hin zu einem Jugendgipfel am Freitag.

Jeff Gunnarson, der nationale Präsident der CLC, fasste zusammen, warum der Marsch trotz aller Hindernisse Jahr für Jahr wieder stattfindet:

 

„Manchmal kann sich diese Arbeit schwierig anfühlen, manchmal haben wir das Gefühl, dass keine Fortschritte gemacht werden, aber dann versammeln wir uns hier und erinnern uns daran, dass Wahrheit nicht verfällt, Liebe nicht aufgibt und Mut Mut hervorbringt.“

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