Die körperlich gesunde 29-jährige Zoraya ter Beek, die ihre eigene Euthansie plante, ist am 22. Mai durch Sterbehilfe verstorben, wie das katholische Nachrichtenportal CNA Deutsch berichtet.
Sie entschied sich aufgrund psychischer Probleme, ihrem Leben ein Ende zu setzen. „Die Leute denken, dass man nicht klar denken kann, wenn man psychisch krank ist, und das ist eine Beleidigung“, sagte Zoraya vor ihrem Tod gegenüber dem Guardian.
Den Ablauf ihres Selbstmordes hatte sie im Vorfeld genau geplant und dem Nachrichtenportal „The Free Press“ erläutert: „Die Ärztin lässt sich wirklich Zeit. […] Meistens gibt es zuerst eine Tasse Kaffee, um die Nerven zu beruhigen und eine sanfte Atmosphäre zu schaffen. Dann fragt sie, ob ich bereit bin. […] Sie fragt noch einmal, ob ich sicher bin, und dann beginnt sie mit der Prozedur und wünscht mir eine gute Reise. Oder, in meinem Fall, ein schönes Nickerchen, denn ich hasse es, wenn man mir ‚Gute Reise‘ wünscht. Ich gehe nirgendwo hin.“
Zoraya ist eine von immer mehr Menschen, die sich in den Niederlanden mit ärztlicher Hilfe freiwillig das Leben nehmen. Rund fünf Prozent aller Todesfälle - 8.720 Menschen - in den Niederlanden waren im Jahr 2022 auf aktive ärztliche Hilfe zurückzuführen. Das entspricht einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Körperlich gesunde 29-jährige Niederländerin nimmt sich legal mit Hilfe von Ärzten das Leben
Aufgrund psychischer Probleme
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Die körperlich gesunde 29-jährige Zoraya ter Beek, die ihre eigene Euthansie plante, ist am 22. Mai durch Sterbehilfe verstorben, wie das katholische Nachrichtenportal CNA Deutsch berichtet.
Sie entschied sich aufgrund psychischer Probleme, ihrem Leben ein Ende zu setzen. „Die Leute denken, dass man nicht klar denken kann, wenn man psychisch krank ist, und das ist eine Beleidigung“, sagte Zoraya vor ihrem Tod gegenüber dem Guardian.
Den Ablauf ihres Selbstmordes hatte sie im Vorfeld genau geplant und dem Nachrichtenportal „The Free Press“ erläutert: „Die Ärztin lässt sich wirklich Zeit. […] Meistens gibt es zuerst eine Tasse Kaffee, um die Nerven zu beruhigen und eine sanfte Atmosphäre zu schaffen. Dann fragt sie, ob ich bereit bin. […] Sie fragt noch einmal, ob ich sicher bin, und dann beginnt sie mit der Prozedur und wünscht mir eine gute Reise. Oder, in meinem Fall, ein schönes Nickerchen, denn ich hasse es, wenn man mir ‚Gute Reise‘ wünscht. Ich gehe nirgendwo hin.“
Zoraya ist eine von immer mehr Menschen, die sich in den Niederlanden mit ärztlicher Hilfe freiwillig das Leben nehmen. Rund fünf Prozent aller Todesfälle - 8.720 Menschen - in den Niederlanden waren im Jahr 2022 auf aktive ärztliche Hilfe zurückzuführen. Das entspricht einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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